Städte im Tessin

Festival internazionale Locarno Opera & Ballet – drei exklusive Vorstellungen

Das “Festival internazionale Locarno Opera & Ballet” ist die erste und einzige Veranstaltung im Kanton Tessin, die der Oper und dem Ballett gewidmet ist.

Die erste Ausgabe präsentiert drei exklusive Vorstellungen von hohem artistischen Niveau: die Opern “La Traviata” von Giuseppe Verdi und “Madama Butterfly” von Giacomo Puccini und das Ballett “Romeo e Giulietta”.

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Stresa am Lago Maggiore

Stresa – ein berühmter kleiner Landstreifen am Lago Maggiore

Idyllisch in einer kleinen Bucht des Lago Maggiore gelegen, genau gegenüber von den traumhaft schönen Borromäischen Inseln, findet man das Städtchen Stresa. Die Isola die Prescatorie, Isola Bella und Isola Madre, das milde Klima und das typische mediterrane Flair von Stresa laden jedes Jahr Zehntausende von Urlaubern an den Lago Maggiore ein. Die Langobarden nannten den kleinen, bezaubernden und fruchtbaren Landstreifen am Lago „Strixia“. Bereits 998 wurde der Ort in den Urkunden erwähnt. Bis zum 15. Jahrhunderten blieb es ein kleines Fischer- und Bauerndorf. Dann übernahm die Familie Visconti das Lehen und später die Borromäer. Stresa wurde als Perle des Lago Maggiore bekannt. Die Gegend ist malerisch, blumenüberflutet und einfach paradiesisch. Der heutige Kurort hat ungefähr 5000 Einwohner und ist weltbekannt für die luxuriösen und prachtvollen Villen und opulenten Grand Hotels. Die meisten Häuser sind im Jugendstil erbaut und sorgen heute noch für den zauberhaften Charme der Belle Époque in dem Ort. Die Landschaft ist atemberaubend schön und bettet den Ort herrlich ein. Hier kann man sicher bei einem herrlichen Klima erholen, vom Stress des Alltags entspannen, Sport treiben und die mannigfaltige Kultur genießen.

 Lago Maggiore – Stresa

Fünfzig Hotels der unterschiedlichsten Kategorien sorgen für traumhafte Unterkünfte für einen unvergesslichen Urlaub am Lago Maggiore. Das milde Klima über das ganze Jahr sorgt für tolle Bedingungen für Aktivurlauber, die gerne Surfen, Kiten, Segeln, Tauchen, Schwimmen, Biken und Wandern möchten. Aber auch Rafting, Kajak fahren, Bergklettern Wakeboarden, Jet Ski fahren, Reiten und Golfen kann man in dieser faszinierenden Umgebung sehr gut. Charles Dickens, Umberto II, Mussolini, Toscanini, Rockefeller, Clark Gable, Margaret von England und Bernhard Shaw haben ihre Urlaube und Kuren hier genossen. Die wunderschönen Gebäude, Villen und Hotels liegen zwischen dem Ufer des Lago bis hinein in die saftig grünen Hänge des Mottarone. Zu den Villen gehören eindrucksvolle und sehenswerte Gärten, Parks, Treppen und Terrassen, Balkone und Bogengänge, Galerien und Loggien. In den Parks findet man zauberhafte Brunnen und Weiher, wundervolle Alleen und Treibhäuser. Hier kann man wahrlich Lustwandeln und es sich gut gehen lassen. Die atemberaubend reiche Fauna und Flora sorgt für unvergessliche Eindrücke.

Lago MaggioreEine herrliche Seepromenade lädt zum Flanieren ein. Es ist herrlich von einer Bank am Ufer über den smaragdgrünen See zu schauen bis hin zum Rocco di Caldé, dem Roten Berg, der Castagnola und der Pallanza. In den alten, engen Gassen kann man herrlich einkaufen und die wundervollen Fassaden der alten Häuser genießen. Mailand und Turin kann man sehr gut mit dem Zug erreichen. Aber auch in Stresa direkt kann man wundervolle Konzerte und kulturelle Highlights erleben. Das Oratorium SS. Giacomo e Filippo ist einen Besuch wert, der zoologische Garten und der Park im englischen Still der Villa Pallavicino sind wunderbar anzusehen. Im Picknick im Park der Villa Ducale ist ein Erlebnis. Der wie ein Palast aussehende Bau wurde 1770 errichtet. Auf den Mottarone kommt man von Stresa aus mit der Seilbahn. Hier findet man ein tolles Skigebiet für den Winterurlaub. Die mediterrane Seenlandschaft des Lago Maggiore vereint sich in Stresa mit dem subalpinen Gebiet des Mottarone. Hier findet jeder Urlaub etwas nach seinem Geschmack. Die Villa Carlottina Margherita wurde um die Jahrhundertwende gebaut. Die Villa Castelli hat ihr Errichtungsdatum im Jahr 1925 und ist Hintergrund in vielen Filmen geworden. Die Villa Daisy Capucci-Labadini wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und wurde den spätmittelalterlichen Gebäuden nachempfunden. Die Villa Lomellini- Cappa Gegora wurde auf dem ehemaligen Burghügel errichtet und erhebt sich idyllisch über das malerische Städtchen am Lago. In Zartrosa schaut die Villa Vignolo schlicht und elegant über die tiefgrünen Wälder und blütenüberzogenen Wiesen am Lago Maggiore. So gibt es noch viele andere bekannte und besonders schöne Jugendstilvillen im Ort. Stresa ist bekannt für viele Kongresse und internationale Veranstaltungen, die meist im Palazzo die Congressi veranstaltet werden. In der bezaubernden Stadt finden auch wunderschöne und weit ins Land bekannte Musikwochen statt mit klassischer Musik. Naturfreunde lieben die Ausflüge in den Alpinia Garten in Gignese. Stresa ist nicht nur einen Urlaub wert, hier gibt es so viel zu sehen und der Ort hat so viel Charme, dass man gerne wiederkommt.

Monte Verita-Ascona

Monte Verita Ascona

Im Westen von Ascona, im Schweizer Kanton Tessin liegt der Monte Verità (zu deutsch:  Wahrheitsberg). Er wurde in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts der Sitz einer lebensreformerischen Künstlerkolonie. Noch heute gilt diese Künstlerkolonie als Wiege der Alternativbewegung. Hier sammelte sich der Widerstand gegen die patriarchale militaristische Kultur und Gesellschaft der damaligen Zeit und Monte Verità wurde ein Zentrum neuer Bewegungen: Lebensreform, Pazifismus, Anarchismus, Theosophie, Anthroposophie, OTO, Psychoanalyse, östliche Weisheit, Ausdruckstanz.

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Urlaubsziel im Tessin-Claro

Urlaubsziel im Tessin

Claro ist eine Gemeinde im Bezirk Riviera des Kanton Tessin in der Schweiz und wurde erstmals 1120 urkundlich erwähnt. Archäologische Funde belegen allerdings die Besiedlung des Gemeindegebiets bis auf die Bronzezeit zurück. Im Mittelalter war Claro ein richterliches und administratives Zentrum im Bistum Como. Zwischen 1402 und 1422 sowie nach 1449 stand der Ort unter der Herrschaft der Schweizer Urkantone.
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Urlaubsziel im Tessin – Santa Maria Assunta

Auf einem Felsplateau oberhalb des Ortes thront das Benediktinerinnenkloster Santa Maria Assunta. Die Gemeinschaft der etwa ein Dutzend  Nonnen lebt in Klausur. Besucher können das Kloster über eine Forststraße, eine Luftseilbahn oder aber einen alten Saumpfad erreichen. Die dem Fest von Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche ist aus dem Jahr 1684. Jedes Jahr am 15. August ist die Kirche Ziel einer prachtvollen Prozession.

Auf dem Gemeindegebiet von Claro finden sich noch drei weitere Kirchen und eine Kapelle – sie alle belegen die tiefe Gläubigkeit  der Bewohner. Wenn die Region Rivera als Urlaubsziel im Tessin für Sie interssant ist, dann lesen Sie mehr über die Region bei Wikipedia

 

Vorschläge für Ausflüge in die Umgebung

Wer Ausflugsziele außerhalb Claros sucht sollte die Burgen von Bellinzona besuchen. Diese eindrucksvollen Relikte sind Beispiele mittelalterlicher Baukunst im Kanton Tessin.

Ein Wallfahrtsort in etwa 20 Kilometer Entfernung ist Madonna del Sasso Locarno. Die berühmteste Wallfahrtskirche der italienischen Schweiz wurde auf Anraten des Franziskaners Frá Bartolomeo etwa 1485 errichtet.

Sie interessieren sich für Architektur? Soviel sei verraten: Der Architekt Mario Botta schuf ein Wunderwerk in 1960 Metern Höhe. Er hat sich – so meint man schmunzelnd – ausgetobt und etwas ganz besonderes geschaffen. Besuchen sie Santa Maria degli Angeli auf dem Monte Tamaro und lassen sie sich überraschen!

Auch ein Besuch des Maggiatals ist überaus lohnend! Es ist eines der größten und schönsten Täler im Tessin und sein Name stammt von Valle Maggiore ab, das bedeutet größtes Tal und es stimmt ja auch: Das Maggiatal nimmt etwa ein Fünftel der Fläche des Kantons Tessin ein.

 

Zum guten Schluss

Freuen sie sich auf Claro! Wunderbares Klima, atemberaubende Landschaft und nette Bewohner laden zum Entspannen und Erholen ein.

Balerna Städte im Tessin

Balerna Städte im Tessin

Balerna, zu Deutsch einst Balern, ist eine aus den Siedlungen Caslaccio, Mercole, S. Antonio, Bisio, Pontegana und Passeggiata bestehende Gemeinde im Kanton Tessin in der Schweiz und wurde im Jahr 1115 erstmals als Barerna in den Büchern der Geschichte erwähnt.. Balerna ist mehr oder weniger ein Vorort von Chiasso, da Chiassos Güterbahnhof zum Teil auf dem Gebiet von Balerna liegt.

balerna städte im tessin

Balerna Städte im Tessin  Ausflugsziele

Von Balerna aus kann man viele der naturnahen Sehenswürdigkeiten des Kanton Tessin besuchen. Erwähnt seien hier zum Beispiel der Monte San Giorgio, der einen grandiosen Ausblick ins Land bietet. Er liegt zwischen den südlichsten Ausläufern des Luganer Sees und wartet mit einem gut ausgebauten Netz von Wanderwegen und einem Naturlehrpfad auf.

Auch der Luganersee ist nur knapp 15 Kilometer entfernt. Er ist wunderschön gelegen. Seine Wasser glitzern zwischen dem Comer See und dem Lago Maggiore und auch er gilt als Perle zwischen der Schweiz und Italien. Im Sommer kann man baden, mit einem Schiff fahren oder in einem Café  am Strand die Aussicht und auch die Aussichten genießen. Der Gast findet hier auch Golf- und Tennisplätze sowie einige andere Möglichkeiten um sich sportlich zu betätigen.

In etwa 18 Kilometer Entfernung erhebt sich der Monte Brè bei Lugano. Er bietet ein wirklich gut ausgebautes Wanderweg-Netz für alle Ansprüche, Einsteiger und auch Fortgeschrittene können hier in der wunderbaren Natur und dem herrlichen Klima des Tessin Stunden der Entspannung und Erholung genießen.

Museen in und um Balerna

Wer sich auch die Museen in und um Balerna ansehen möchte wird nicht enttäuscht. In Chiasso kann zum Beispiel das Max Huber Museum besucht werden. Eigens für den einflussreichen Schweizer Grafikdesigner und sein Lebenswerk  wurden die Räume geschaffen.

Wer sich für das Leben und das Werk von Hermann Hesse interessiert sollte unbedingt das ihm gewidmete Museum Collina d`Oro in den alten Räumen des Torre Camuzzi im kleinen Ort Montagnola besuchen. Montagnola ist etwa 16 Kilometer von Balerna entfernt

Schweizer Kanton Tessin Arbedo-Castione

Schweizer Kanton Tessin

Nur 283 Meter über dem Meer liegt im Kreis Bellinzona Arbedo- Castione im südlichsten Teil des Schweizer Kanton Tessin. Arbedo und Castione waren einst eigenständige Orte, sie haben sich im 20. Jahrhundert zu einer großen Gemeinde zusammengeschlossen. Der Tessin, die Moesa und die Traversagna durchfließen Arbedo-Castione und auf dem Gemeindegebiet liegt auch der Lago d’Orbello.

Wandern im Schweizer Kanton tessin um Arbedo-Castione

Vom Ortsteil Arbedo aus lässt es sich gut zu einem der schönsten Aussichtspunkte wandern. Über Gorduno und Baltico geht es zum Gipfel Mortiscia und der Abstieg  führt an einem kleinen See vorbei nach Mornera bis hinunter nach Bellinzona.

Mountain-Biking in Arbedo-Castione

Für Einsteiger und nicht so versierte Fahrer bietet sich eine leichte aber sehr schöne Tour von Arbedo entlang des Ticino talaufwärts nach Gnosca an. Nach einer kurzen Steigung wird ein Fluss bei Claro überquert und entlang des Wanderweges am  linken Flussufer fährt man hinab nach Castione. Hier mündet die Moesa in den Ticino und die Tour führt ins Valle Mesolcina. Bei Roveredo wird die Moesa überquert und man fährt nun entlang dem linken Flussufer zurück zum Ausgangspunkt.

Schweizer Kanton Tessin

Sehenswürdigkeiten in und um Arbedo-Castione

Sehenswert im Ortsteil Castione ist die Pfarrkirche Santi Gottardo e Nicolao, „Casa Muggiasca“ mit ihren Dekorationen aus dem 18. Jahrhundert. Im Ortsteil Arbedo sollte man sich die Kirche San Paolo genannt „Chiesa Rossa“, „Rote Kirche“, unbedingt ansehen und auch hier die Kunst und Hingabe der Künstler bewundern.

Nicht weit von Arbedo-Castione entfernt ist die Kantonshauptstadt Bellinzona gelegen.  Archäologen meinen, dass die Stadt seit 4000 Jahren bewohnt wird. Die Siedlungen aus der Jungsteinzeit befanden sich wahrscheinlich auf jenem  Hang, auf dem sich heute das Castel Grande befindet. Der Ort war ein wichtiger Punkt auf dem Weg zu den Pässen des St. Gotthard, des Lukmanier und des San Bernardino und so finden sich hier viele historische Bauwerke und andere Zeugnisse der Geschichte.

Aranno im Schweizer Kanton Tessin

Aranno im Schweizer Kanton Tessin

Der Schweizer Kanton Tessin bildet zusammen mit den vier Bündner Südtälern Bergell, Calancatal, Misox und Puschlav die italienischsprachige Schweiz, die Svizzera Italiana. Hier liegt Aranno im Bezirk Lugano im Kreis Brenno 707 Meter über dem Meeresspiegel im Magliasinatal im Malcantone.

1335 wurde die Gemeinde als Aranno erstmals  erwähnt. Die Gegend um Aranno war früher beinahe vollständig bewaldet, später wurde Wein angebaut und auch der Getreideanbau florierte.

Aranno im Schweizer Kanton Tessin

Eine berühmte Persönlichkeit

 Aranno im Schweizer Kanton Tessin ist der Geburtsort des Architekten Domenico Pelli , der von 1657 bis 1728 lebte und im Dienste des dänischen Königs Christian V. die Festung von Rendsburg erweiterte und die Christkirche erbauen ließ.

Spuren der Kelten

Im kleinen Dorf Aranno sind vier lepontische Schrifttafeln zu finden, die heute nur noch wage zu deuten sind und zufällig in der Nähe Arannos gefunden. Sie sind  ins Haus Nr. 20 eingemauert und haben eindeutig keltische Einflüsse.

Die Lepontier waren ein Volk welches 900 vor, bis etwa 20 Jahre nach Christi Geburt das Tessin aber auch ein Teil Graubündens besiedelte. Sie gelten als wahrscheinliche Vorfahren der Tessiner, verschwanden aber mit der Romanisierung. Die Lepontier bestimmten den Handel zwischen dem Norden (Kelten; Helvetier, Raeter, Rauriker) und dem Süden (Etrusker; später die Römer).

Die Hammerschmiede von Aranno

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine der letzten erhalten gebliebenen Hammerschmieden in Aranno erbaut. Einst gab es viele Anlagen dieser Art im Kanton Tessin an den Ufern der Flüsse, so auch in Aronna am Ufer der Magliasina. Wegen eines schweren Wolkenbruchs wurde 1951 die Druckleitung zerstört und die Hammerschmiede von Aranno wurde geschlossen. Mit dem schweren Hammer der mit Wasserkraft betriebenen Werkstatt wurden große Eisenstücke geschmiedet und nach dieser Rohbearbeitung erfolgte dann die Feinarbeit des Schmieds.

Zu Demonstrationszwecken wurde die Hammerschmiede von Aranno im Schweizer Kanton Tessin instandgesetzt, sie liegt direkt am Wanderweg  “Sentiero delle meraviglie”.

Bedano im Kanton Tessin – Am Ufer des Vedeggio

Bedano im Kanton Tessin

387 Meter über dem Meeresspiegel liegt im Bezirk Lugano im Schweizer Kanton Tessin der Ort Bedano am rechten Ufer des Vedeggio. Der Vedeggio entspringt in mehreren kleinen Bächen westlich der Bocchetta di Revolte, zwischen dem nördlichen Camoghè  und der südlichen Gazzirola, er fliesst zunächst nach Westen und wendet sich in einem breiteren Tal nach Süden. Er begleitet die Autobahn A2 und die Gotthardbahn für rund 15 km und mündet schließlich bei Agno in den westlichen Arm des Luganersees. Er ist neben dem Cassarate der Hauptzufluss des Sees und verlässt diesen dann als Tresa. Der südliche Teil des Vedeggio ist wegen der Anlage des Flughafens Lugano-Agno kanalisiert worden.

Bedano im Kanton Tessin

Persönlichkeiten  aus Bedano

Nicolò Rusca  wurde 1563 in Bedano geboren und verstarb 1618. Er war Erzpriester und war ein Kanditat für die Seligsprechung.

Der Stuckateur und Architekt Giocondo Albertolli, er wurde 1742 in Bedano im Kanton Tessin geboren und lebte bis zu seinem Tod 1839 in Mailand, war ein Mitbegründer der Akademie Brera in Mailand.

Überbleibsel der Jahrhunderte in Bedano

1865 wurden in Bedano Relikte aus der Kupferzeit entdeckt, in Cernesio und Casoro – unweit von Bedano – fand man 1860 Relikte aus der römischen Epoche.

Der zum Teil erhaltene befestigte Turm bei Casoro (La Torrazza) diente in der römisch-byzantinischen Zeit wohl als Hochwacht, später dann als Standort für eine langobardische Garnison. Vermutlich war der Turm im Mittelalter mit einer Burg verbunden, die wahrscheinlich den de Casoro gehörte und schon im 15. Jh. zerfallen war (heute Ruine Castellaccio). Bedano, dessen Name vor dem 15. Jahrhundert  Premona lautete, wird in den Statuten von Como 1335 als Teil einer Nachbarschaft (Concilium) erwähnt, die sich um die Kirche San Ambrogio in Bedano bildete und auch Agra, Bigogno, Casoro und Figino umfasste.

Die Stadt kann also mit einer bewegten und interessanten Geschichte aufwarten – es gibt viel zu entdecken und zu erfahren in Bedano im Kanton Tessin

Anzonico – ein Dorf im Schweizer Kanton Tessin

Anzonico – ein Dorf im Schweizer Kanton Tessin

Das Dorf Anzonico liegt am linken Hang des Valle Leventina  972 Meter über dem Meeresspiegel und hat etwa 100 Einwohner. Anzonico liegt an der Strada Alta, einer berühmten und von Wanderern geschätzten Bergroute.

Anzonica im Valle Leventina

Die Leventina, das Livinental oder Valle Leventina – ein klangvoller Name für eine grandiose Landschaft. Der Charakter der Menschen hier ist geprägt vom harten Kampf mit der Natur. Meter für Meter entrissen sie der Natur im Valle Leventina das Notwendige und so scheinen die Menschen hier manchmal hart wie das Gotthardmassiv (Gotthard – auch Headbanger verbinden etwas mit diesem Namen: Harte Musik einer spektakulären Schweizer Metalband). Aber die Menschen hier sind auch sehr gastfreundlich und herzlich! Es ist ein Land starker Emotionen, ein Land, das niemand verlässt, ohne den Preis des Heimwehs zu bezahlen.
Anzonico – ein Dorf im Schweizer Kanton Tessin

Zauber der Jahreszeiten

Im Sommer wetteifern Grün und Blau mit den eher gedämpften Farben der Steine und die Weiden glänzen regelrecht vor sattem Grün. Die Natur zeigt sich großzügig zum Gotthard hin, dem berühmtesten aller Alpenpässe. Selten weitet sich das Valle Leventina . Es bleibt Zeit, die Schönheit dieses engen Tales mit seinen Alpenrosen zu bewundern. Wer es eilig hat, besteigt eine Seilbahn um als Erster den Blick auf die wie Edelsteine funkelnden Bergseen zu werfen, in denen sich die Berggipfel der Alpen spiegeln.

Weiß wie die Milch der Levantiner Kühe sind im Winter die verschneiten Hänge, die zu einer stiebenden Abfahrt verleiten. Am Ziel setzt man sich in fröhlicher Gesellschaft vor den Kamin, um mit Gesang und Wein eine Freundschaft zu besiegeln, die so dauerhaft sein möge wie die ewigen Gletscher. Es sind die Terre di Leventina, wo Glockentürme aus der Höhe winken, Festungen sich in den Felsen verstecken, Wärter einer Geschichte, die so manches Heer durch die abweisenden Schluchten ziehen sah. Es sind die Terre aversa.

Alto Malcantone – Ferien im Kanton Tessin

Alto Malcantone – Ferien im Kanton Tessin

810 Meter über dem Meer liegt Alto Malcantone. Alto Malcantone gehört zu Kreis Lugano des Schweizer Kanton Tessin und bietet sehr angenehme, beinahe mediterrane klimatische Bedingungen. Selbst Palmen wachsen hier und erfreuen den Besucher ebenso wie der zeitig im Jahr blühende Jasmin, herrlicher Oleander und weite Kastanienwälder.Von Alto Malcantone aus lässt sich der schöne Kanton Tessin erobern.Monte Brè Lugano
Alto Malcantone – Ferien im Kanton Tessin
Bei Lugano bietet der Monte Bré ein sehr gut ausgebautes Wanderweg-Netz für alle Ansprüche vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen. Durch das milde, sonnige Klima herrschen hier fast ganzjährig gute Bedingungen für Erkundungstouren und  der Berg bietet bei einer Höhe von 925 Meter über dem Meer einen grandiosen Blick auf den Luganersee sowie die Walliser und Berner Alpen. Die mediterrane Vegetation am Südhang des Monte Brè schafft eine südländische Atmosphäre, die für die Region des Kanton Tessin typisch ist. Der Berg ist durch eine Standseilbahn von Lugano aus zu befahren.

Der Botanische Garten Isole di Brissago

Etwa 16 Kilometer von Alto Malcantone entfernt findet sich ein besonderes Highlight für Gartenfreunde und Naturliebhaber: Der Botanische Garten Isole di Brissago.

Die Brissago-Inseln im Lago Maggiore des Kanton Tessin in der Südschweiz sind ein Wunderwerk der Natur. Auf den beiden Inseln wachsen dank eines milden Mikroklimas verschiedenste Blumen, Gräser und Bäume. Die größere der beiden paradiesisch anmutenden Inseln lässt den Besucher in die farbenprächtige Natur eintauchen: Azaleen, Magnolien und Kamelien sind nur einige genannte  Arten, die durch den Windschutz der umliegenden Bergketten zu prächtigen Pflanzen heranwachsen und wundervoll blühen. Den Kaufhausmillionär Max Emden zog es 1927 auf die Inseln. Er sorgte für den Ausbau und die Instandhaltung von “San Pancrazio”, dem heiligen Pankratius, wie der Garten auch genannt wird. Heute wird er vom Schweizer Naturschutzverband gehegt und gepflegt.  Der Besucher wird zu einer Weltreise durch Sicheltannen und japanische Teesträucher eingeladen. Roseneibische aus China und gigantische Eukalyptusbäume aus Australien erwarten den Gast.