Das Tessin lädt zu einer aufregenden Weltreise ein

Ticino Turismo verlängert die Marketingkampagne „Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken“ und weitet sie auf Süddeutschland aus.

Dass Reisen heute zu den Grundbedürfnissen gehört, haben die letzten Wochen deutlich gezeigt. Viele Schweizerinnen und Schweizer waren im Juli in den Ferien und das Tessin gehörte zu den beliebtesten Urlaubszielen. Auch Europareisen haben wieder zugenommen und die italienische Schweiz konnte sich über erste Gäste aus dem benachbarten Ausland freuen.


Foroglio (Bild: © Ticino Turismo - Foto Alessio Pizzicannella.jpg)

Foroglio (Bild: © Ticino Turismo – Foto Alessio Pizzicannella.jpg)


Um weitere Buchungen für den Herbst zu generieren, verlängert Ticino Turismo deshalb die Marketingkampagne „Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken“ und weitet diese ab September neben der Deutsch- und Westschweiz auf Süddeutschland aus. Die Botschaft ist klar: Fernreisen werden noch einige Zeit schwierig bleiben. Wer kristallklare Gewässer, sattgrüne Palmen und mediterranes Klima möchte, der braucht nicht ins Flugzeug zu steigen. Denn das Tessin bietet besondere Orte, welche der Exotik ferner Länder in nichts nachstehen oder sogar an diese erinnern. Der im Tessin am 4. September eingeweihte Ceneri-Basistunnel dagegen wird Schwerpunkthema für die Vermarktung in 2021 sein.

„Unsere Marketingkampagne ‚Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken‘, welche wir Anfang Juni in der Schweiz lanciert haben, hat ein sehr gutes Echo gegeben, weshalb wir diese für den Herbst verlängern möchten“, erklärt Angelo Trotta, Direktor von Ticino Turismo. „Im Juni kehrten vor allem Gäste aus der Schweiz zurück, die verlängerte Wochenenden im Tessin verbrachten, sowie einige Stammgäste aus dem benachbarten Ausland.“

Somit stieg die Auslastung im Juni nach dem Lockdown wieder an, doch zeichnete sich die Krise mit einem Minus von 32,6 % der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr immer noch deutlich ab. Mit dem Beginn der Sommerferien im Juli hat sich das Blatt gewendet: „Mit einer Steigerung der Übernachtungszahlen von 12,7% im Vergleich zu 2019, haben wir gegenüber dem Vorjahr sogar ein starkes Plus erzielt. Auch für den August sieht der Forecast vielversprechend aus“, sagt Trotta.

„Von unseren Hoteliers haben wir das Feedback erhalten, dass definitiv neue Kundschaft ins Tessin gekommen ist: Viele Familien und vermehrt junge Leute, die in den vergangenen Jahren ihre Sommerferien vielleicht eher im Ausland verbracht haben sowie neue Touristen aus der Westschweiz, die zum ersten Mal die italienische Schweiz besuchten. Dennoch, was wir zwischen März und Mai verloren haben, konnten wir in der Sommerzeit nicht wieder aufholen. Deshalb hoffen wir, dass unsere Schweizer Gäste auch im Herbst zu uns finden und der Anteil an Touristen vor allem aus dem nahe gelegenen Deutschland in den kommenden Monaten zunehmen wird.“



Die Gäste der italienischen Schweiz suchen die Nähe zur Natur

„Neben den Aufenthalten an den bekannten Tourismusorten am Lago Maggiore und Luganersee, konnten wir feststellen, dass viele Gäste diesen Sommer die Nähe zur Natur suchten und Ausflüge in die Täler unternommen haben. Wandern, Radfahren oder einfach Baden im Fluss stand dabei hoch im Kurs“, so Trotta. „Der Tessiner Herbst ist mild und bietet ein sagenhaftes Farbenspiel der Natur sowie zahlreiche Möglichkeiten, zu Fuss oder mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour zu gehen. Wir möchten deshalb auch im Herbst für Touristen, die das Fernweh plagt, eine Alternative sein, um den Sommer zu verlängern.“


Ponte Tibetano Carasc (Bild: © Ticino Turismo - Milo Zanetta)

Ponte Tibetano Carasc (Bild: © Ticino Turismo – Milo Zanetta)


Umsetzung der Kampagne

Für die Weiterführung der Marketingkampagne „Exotik liegt so nah – die Welt im Tessin entdecken“ wurde als Basis ein neuer Werbespot konzipiert, in dem vier Personen zu Wort kommen, welche aus Tibet, Kalifornien, Japan und Brasilien stammen, aber das Tessin als Heimat erkoren haben. Sie erzählen, warum gewisse Orte in der italienischen Schweiz sie an ihre Heimat erinnern und zeigen so, dass die Welt tatsächlich im Tessin zu finden ist. Den Film ergänzt eine breit angelegte Plakatkampagne, die in der Schweiz und in Baden-Württemberg geschaltet wird. Die zehn Motive bilden besondere Orte ab, welche der Exotik ferner Länder in nichts nachstehen oder sogar an diese erinnern.

Die Kampagne läuft in der Deutsch- und Westschweiz sowie in Baden-Württemberg und wird mit sozialen und digitalen Medien und PR unterstützt. Alle Massnahmen verweisen auf die Website ticino.ch/benvenuti, welche die Themen der Exotik-Kampagne aufgreift und wo interessierte Gäste bis zum 31.10.2020 von 20 Prozent Ermässigung auf den Tagespreis ausgewählter Tessiner Hotels profitieren sowie spezielle Themenarrangements und eine Vielzahl inspirierender Ideen für ihren Tessin-Aufenthalt finden.


Arco della Greina (Bild: © Bellinzonese e Alto Ticino @Redesign)

Arco della Greina (Bild: © Bellinzonese e Alto Ticino @Redesign)


Wandertipps zu den exotischen Orten im Tessin

Begleitend zur Marketingkampagne schlägt Ticino Turismo sechs Wanderungen zu den exotischen Orten im Tessin vor, welche an die „grosse weite Welt“ erinnern – als Beispiele für die vielfältigen Wandermöglichkeiten in den Tessiner Bergen und Tälern mit rund 4.000 Kilometern gepflegten Wegen. Denn die Tessiner Landschaft bietet eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. So ähneln die zwischen Felsen eingefrästen Becken mit grünem, kristallklarem Wasser in der Breggia-Schlucht den Wadis im Oman.

Den besten Ausblick auf den Luganer Hausberg San Salvatore, der auch oft „Tessiner Zuckerhut“ genannt wird und wie sein Namensvetter im brasilianischen Rio de Janeiro Wahrzeichen der Stadt ist, hat man bei der Wanderung vom Monte Bre nach Gandria. Der pittoreske Ort Morcote, der 2016 zum schönsten Dorf der Schweiz gekrönt wurde und mit seiner Hanglage und den farbenfrohen Häusern an Ligurien erinnert ist Ziel einer Tour, welche auf dem San Salvatore startet. Eine Wanderung im Centovalli samt Fahrt mit der gleichnamigen Bahn, die laut „Lonely Planet“ zu den zehn schönsten Zugstrecken der Welt zählt, wird mit dem berühmten Orient Express verglichen. Die wilde Natur mit den felsigen Hängen und den beeindruckenden Wasserfällen im Bavonatal kommt einem Besuch im kalifornischen Yosemite Valley sehr nahe und auf der 130 Meter über dem Bach hängenden tibetischen Brücke „Carasc“ bei Monte Carasso kann man ein Stückchen Tibet finden.


Morcote (Bild: © Lugano Region - Foto Enrico Boggia)

Morcote (Bild: © Lugano Region – Foto Enrico Boggia)


Dank Ceneri-Basistunnel künftig schnellere Anreise und bessere Mobilität im Tessin

Am Freitag, 4. September findet die offizielle Eröffnung des Ceneri-Basistunnels statt. Es ist der dritte Tunnel des Jahrhundertprojekts NEAT (Neue Alpentransversale), das damit nach 20 Jahren Bauzeit vollendet ist. Ein historischer Moment für den Kanton Tessin, denn mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels am 13. Dezember 2020 schrumpft die Entfernung zwischen Zürich und Lugano auf weniger als zwei Stunden. Darüber hinaus hat die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels einen Einfluss auf den Regionalverkehr im Tessin.

Er schafft eine Direktverbindung zwischen Lugano und Locarno und halbiert die zeitliche Entfernung zwischen den einzelnen Regionen auf 30 Minuten. Damit ermöglicht dieser Tunnel ein attraktives S-Bahn-Netz im Kanton und gewährt eine bessere Mobilität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, was mit dem neuen Fahrplan ab April 2021 vollständig umgesetzt wird. Eine grosse Chance, Autoverkehr und Umweltbelastung im Tessin zu reduzieren.

„Die schnellere Erreichbarkeit des Tessins ab Dezember und die bessere Mobilität innerhalb des Kantons wird ein Schwerpunkt in den Marketingaktivitäten für 2021 sein“, blickt Manuela Nicoletti, Marketingdirektorin von Ticino Turismo, bereits in die Zukunft. „Wir werden dem Gast dabei unter anderem aufzeigen, wie sich das touristische Angebot an seinem Ferienort durch die bessere Gesamtmobilität innerhalb des Tessins erweitert und seinen Aufenthalt noch vielfältiger macht.“

 

Quelle: Ticino Turismo